Das Fahrrad gehört zu den gesündesten und Umwelt verträglichsten Verkehrsmitteln und hat in der letzten Zeit nochmals rasant an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen. Der Radverkehr braucht aber eine zeitgemäße Infrastruktur. Dazu gehören sichere Radwege, sowie gute und sichere Abstellmöglichkeiten. Damit steigt die Verantwortung der öffentlichen Mandatsträger für die Sicherheit der Radfahrenden, allen voran der Schulkinder, zu sorgen.
Derzeit werden viele der Radwegeprojekte in Unterföhring nach Gelegenheit betrachtet und eine gesamtheitliche Entwicklung, bzw. ein „Masterplan“, sind nicht ersichtlich. Es gibt kaum sichere Radwege, der Radverkehr muss sich auf zu vielen Straßen, wie z.B. Bahnhofstraße, Blumenstraße etc. den Straßenraum mit dem Autoverkehr teilen. Mit dem Ausbau des Radwegenetzes würde die Gemeinde Unterföhring an Attraktivität gewinnen, was sowohl den Bürgerinnen und Bürgern Unterföhrings, den Schülerinnen und Schülern der örtlichen Schulen, als auch unseren Gewerbebetrieben und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute käme.
Durch die AGFK können wir als Gemeinde wertvolle Unterstützung bei der Verbesserung der Radverkehrssituation erhalten. Die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verliehen. Ausschließlich Mitgliedskommunen der AGFK Bayern können diese Auszeichnung erhalten. Sie signalisiert nicht nur eine fahrradfreundliche Atmosphäre, sondern zeugt zugleich von einer gewissen Lebensqualität vor Ort. Bereits 77 bayrische Kommunen bzw. Landkreise sind hier Mitglied und wir möchten, dass auch die Gemeinde Unterföhring dieser Arbeitsgemeinschaft beitritt. Mitglieder sind zum Beispiel bereits unsere Nachbargemeinden Ismaning und Garching, und der Landkreis München. Die AGFK kann uns Hilfestellung sowie Beratung bei Planungs- und Infrastrukturthemen im Bezug aufs Thema Fahrradfahren geben. Sie ermöglicht einen leichteren Austausch mit den anderen Gemeinden und kurze Wege zum Freistaat Bayern.